IM REICH DER ROTEN TAUBEN | 2021 – ongoing
»Im Reich der roten Tauben« dokumentiert Orte, deren jüngere Geschichte eng mit der Stahlindustrie verknüpft ist. Die Schwerindustrie hat über Jahrzehnte eine scheinbar unausweichliche Omnipräsenz eingenommen und tiefgreifende Spuren in den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Strukturen hinterlassen. Angesichts einer verblassenden, aber noch immer identitätsstiftenden industriellen Vergangenheit suchen die Menschen heute nach zukunftsfähigen Perspektiven, um ihre Gemeinschaften und das Zusammenleben neu zu definieren.
Auch ich selbst komme mit dem Saarland aus einer Region, die über Generationen von Stahl und Kohle lebte und heute nach einer neuen wirtschaftlichen und kulturellen Identität sucht. Mein Vater ist gelernter Industrieschlosser und arbeitet seit seinem 16. Lebensjahr in der verarbeitenden Stahlbranche. Heute ist er mit 65 Jahren der Dienstälteste im Werk und steht kurz von seinem Renteneintritt.
Diese Herkunft ist der Ausgangspunkt der Arbeit, in der ich seit 2021 Produktionsstandorte der Schwerindustrie in Völklingen (Deutschland), Taranto (Italien) und Zenica (Bosnien und Herzegowina) dokumentiere. Das Projekt wird langfristig um neue Orte erweitert werden. So werde ich im Frühjahr 2027 in die Industriestadt Temirtau in Kasachstan reisen.
»Im Reich der roten Tauben« dokumentiert Orte, deren jüngere Geschichte eng mit der Stahlindustrie verknüpft ist. Die Schwerindustrie hat über Jahrzehnte eine scheinbar unausweichliche Omnipräsenz eingenommen und tiefgreifende Spuren in den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Strukturen hinterlassen. Angesichts einer verblassenden, aber noch immer identitätsstiftenden industriellen Vergangenheit suchen die Menschen heute nach zukunftsfähigen Perspektiven, um ihre Gemeinschaften und das Zusammenleben neu zu definieren.
Auch ich selbst komme mit dem Saarland aus einer Region, die über Generationen von Stahl und Kohle lebte und heute nach einer neuen wirtschaftlichen und kulturellen Identität sucht. Mein Vater ist gelernter Industrieschlosser und arbeitet seit seinem 16. Lebensjahr in der verarbeitenden Stahlbranche. Heute ist er mit 65 Jahren der Dienstälteste im Werk und steht kurz von seinem Renteneintritt.
Diese Herkunft ist der Ausgangspunkt der Arbeit, in der ich seit 2021 Produktionsstandorte der Schwerindustrie in Völklingen (Deutschland), Taranto (Italien) und Zenica (Bosnien und Herzegowina) dokumentiere. Das Projekt wird langfristig um neue Orte erweitert werden. So werde ich im Frühjahr 2027 in die Industriestadt Temirtau in Kasachstan reisen.